Nutzen Sie die Chancen der persönlichen Mobilität

Wo Sie die Überholspur
 hinführt

Der Stellenmarkt in der IT-Arbeitswelt ist zweifellos ein Arbeitgebermarkt. Im Allgemeinen gibt es mehr offene Stellen als Bewerber. Im Speziellen kann die Sache jedoch anders aussehen. Das hängt sehr vom jeweiligen Standort oder dem bestimmten IT-Modul beziehungsweise dem Kompetenzbereich ab. IT-Experten, die über grinnberg einen neuen Arbeitsplatz suchen, haben es besser: In der Regel finden sie bereits im näheren Umkreis einen interessanten Arbeitsplatz.

Erfahrene Berufsberater wissen: Der räumlich nächste Arbeitgeber muss nicht unbedingt der Beste sein. Wenn Sie sich wirklich weiterentwickeln wollen, tun Sie gut daran, Ihr Visier offen zu halten. Je höher die Spezialisierung oder die Hierarchieebene, die Sie erreicht haben, desto häufiger ist die Frage des Job-Wechsels mit einem Standortwechsel verbunden. Neuer Beruf, neuer Standort, neues Glück? Fest steht: Fachkräfte haben bessere Chancen, wenn die Mobilität kein Ausschlusskritierium ist.

Bleiben Sie nicht sitzen

"Ob ein Job-Wechsel für beide Seiten erfolgreich ist oder nicht, hängt nicht in erster Linie vom Standort ab", weiß grinnberg-Personalberaterin Leonhard Siebert. In den meisten Fällen gibt es wichtigere Faktoren: Passt die Unternehmenskultur? Stimmt das Gehalt? Ist eine angenehme Work-Life-Balance darstellbar? "Wenn diese Punkte stimmen", so die Erfahrung von Siebert, "findet sich stets auch eine ideale Lösung zum Thema Stand- und Wohnort.

Natürlich sind Jüngere in der Regel mobiler als Fachkräfte mittleren Alters, die bereits eine Familie gegründet haben. Doch selbst wenn die Familie bereits Wurzeln geschlagen hat, gilt: "Reizt eine neue Stelle, sollte man unbedingt offen darüber sprechen." Diese Klarheit ist wichtig – unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ ausfällt. "Ich kenne nicht wenige Fälle, bei denen dieser Rat zu überraschenden Lösungen geführt hat", bestätigt auch Siebert.

Alles – nur kein Hin und Her

grinnberg rät auf jeden Fall ab von einem längeren Schwebezustand, also den Erstwohnsitz für die Familie aufrecht zu erhalten – und einen Zweitwohnsitz in der Nähe des Arbeitsplatzes einzurichten. Was für eine eventuelle Probezeit praktisch ist, sollte niemals ein Dauerzustand werden. In aller Regel leiden Familien darunter.

Aufgeschlossene Arbeitgeber helfen gerne

Die grinnberg Erfahrungen zeigen: Gerade im hoch spezialisierten IT-Arbeitsmarkt sind Unternehmen gerne bereit, beim Ortswechsel aktiv zu helfen. In vielen Fällen beteiligen sich die Arbeitgeber an den Kosten einer Übergangslösung und später an den Umzugskosten. Mehr Gehalt, mehr Wohnraum, attraktiverer Standort. Viele Bewerber konnten mit einer beruflichen Veränderung sogar eine klare familiäre Verbesserung erzielen. Siebert bestätigt das, indem sie aus dem Nähkästchen plaudert: "Das höre ich öfter, wenn ich mich ein Jahr nach der Vermittlung danach erkundige, wie es den Menschen geht, die wir vermittelt haben. In diesen Fällen fragen wir auch immer nach dem privaten Wohlbefinden. Schließlich liegen uns die Menschen am Herzen."